der Batterieschrank ----------------------- Zusammenhang zwischen Sonne und Windenergie

Der Schlitzflügler

In der unten aufgeführten PDF Datei- nur anklicken ! -ist die Grundidee, der Erfinder und das komplette System des Schlitzflüglers beschrieben.

http://www.buch-der-synergie.de/archiv/schlitzfluegel_konstruktion_1.pdf

Der Schlitzflügler besteht hauptsächlich aus folgenden Komponenten :
das Fundament, der Mast, der Repeller, der Mastdrehkopf und der elektronische Anschluss.

Da sich die Arbeiten an den einzelnen Teilen überschneiden, werde ich auf dieser Seite den Ablauf analog ins Net bringen.

Die Mastsegmente konnte ich günstig erwerben. Es sind 4 Segmente vollverzinkt mit brauchbarer Länge von ca. 2.4 m. Diese müssen dann später noch als 2er Segment zusammengefügt werden.
Ein Teil steht fest auf dem Fundament verschraubt und 3 Teile werden dann noch über ein Kippgelenk draufgehoben und verschraubt - soweit die Theorie. Wie das alles wirklich wird, steht noch nicht richtig fest.

Das Grundgestell für den Fundamentkorb hat mir ein benachbarter Windradkollege verschweißt, so das ich nur noch einen Korb aus Riffelbaustahl dranschweißen mußte.

Irgendwann im Frühjahr ging es los mit dem Mastbau. Das wichtigste am Mast ist das Fundament mit den Aufnahmegewinden für die Mastverschraubung.

die Mastsegmente

Diesen habe ich dann nur noch mit Metallschutzlack versiegelt.

Als nächstes wurde ausgeschachtet, der Korb ausgerichtet und zubetoniert.
Die Grube hatte ca. 1 Kubikmeter Ausdehnung ( also 100 x 100 x100 cm). Zum Betonieren hatte ich mir Recyclingkies von der Mischanlage und Zement aus dem Baumarkt geholt.
Dann wurde mit dem Mischer Karren für Karren Beton gemacht und die Grube ausgefüllt.

Mastfundament fertig

Jetzt geht es mit der Nabe weiter. Nach langem Überlegen und probieren habe ich mich doch für eine 5 mm Riffelblechplatte entschieden. Erstens besteht der komplette Repeller dann aus Alu und zweitens kann ich mir so die Repellerabdeckung sparen. Da alles mit Edelstahlschrauben verbunden ist, hält sich die Korresion auch in Grenzen.

Die Nabe hat einen Durchmesser von 500 mm und an alle 6 Seiten wurden 50x50 mmWinkelbleche angenietet bzw. verschweißt.

Danach wurden die Aufnahmen für die Repellerblätter mit 12° Versatz auf die Nabe geschraut.
Die Blattaufnahmen wurden so wie die Blätter auch, schon vorher komplett bebohrt. Jetzt fehlt nur noch die 20 mm Mittelbohrung für die Welle und dann kann ich die Nabe schon statisch auswuchten.

Jetzt habe ich die Basis für den Mastdrehkopf fertig. Die Oberplatte besteht aus den 4 Stehbolzen für die 2 Stehlager und den Bohrungen für die Windnachführung.
An der Unterseite befindet sich das Rohr für die Stromabnahme und die Aufnahmen für den Generator.

Dazu passend noch eine Abdeckhaube aus 5mm Thermoplast mit einer inneren und äußeren Beschichtung
mit Epoxidharz und Glasfasergewebe.
Diese wird dann noch gespritzt und fertig.

Jetzt wurden die Segmente des Gittermastes verschweißt.
Der Mast besteht aus einem feststehenden Unterteil- auf dem Fundament - welches mit einem Kippgelenk
versehen ist, und einembeweglichen Element mit einem Aufsatz für den Gondelkopf.
Die Mastplatte wurde separat gebaut und ist noch beim Verzinken. Diese wird dann auf das bewegliche Element
aufgeschraubt.

Starres Element mit Kippgelenkaufnahme

flexibles Element mit Kippgelenk

Restehaufen der 4 Mastteile

Nach dem Verschweißen der Segmente habe ich immer noch einen fast kompletten Mast übrig, vieleicht werde ich diesen für ein anderes Projekt verwenden.
Nach dem genauen Vermessen komme ich nun auf eine Gesamthöhe von 9,6 m und somit brauche ich auch keinen
Bauantrag.
Das Aufstellen wird noch mal eine große Herausforderung, denn der Mast hat ein beträchtliches Gewicht.
Die Streben für die Mastabspannung muß ich auch noch betonieren, also wird es erst im Herbst was mit dem
aufstellen.

Nachdem der Mast nun im Zusammenbau fertig ist werd ich jetzt die Verlegung der Elektrik beginnen. Da ich den Mast wegen der Überspannung (Blitzeinschlag) von der Scheune trennen muß, hab ich 2 dicke Porzellanisolatoren an den Mast bzw. Scheune installiert.
Da der Mast schon einen eigenen Blitzableiter besitzt muß ich nur noch die 3 Adern von der Stomübertragung sichern.
Da sich die Überspannungsgaspatronen aus der Kommunikationstechnik bestens bewährt haben, verbaue ich diese auch wieder.

Isolator und Mastabspannung

innerer Blitzschutz für Laderegler

Der Zusammenbau der Flügel gestaltet sich recht schwierig, da die Blätter einzeln bzw. paarweise Ausgewuchtet werden müssen. Ich habe auch nicht auf Anhieb erkannt welche Gradzahlen im Schlitz erforderlich waren ( konnte man nicht eindeutig aus der Zeichnung erkennen) und mußte sie auch noch nacharbeiten.
Letztendlich konnte ich alle Blätter auf die selbe Grammzahl bringen und hab nun die Blätter auf die Nabe verschraubt.
Auf Grund einer guten Idee meines Nachbars ist noch eine Wellenverlängerung aus Edelstahl dazu gekommen. Damit kann ich die Blätter noch mal einzeln nach vorne abspannen, was sich bei Sturm mit Sicherheit positiv auf die Blätter auswirkt.
Durch die Verarbeitung entsteht zwar schon ein sogenanntes Kraftdreieck, aber die Blätter sind 100 cm lang !!

Erst probierte ich mit verzinkten 2 mm Stahlseil und 3 mm Messingblech die Abspannung weich zu verlöten. Sah zwar ganz gut aus, hat aber nicht gehalten.
Jetzt versuchen wir 2 mm Edelstahlseil in irgendwas hart einzulöten um die Blätter abzuspannen.

Da ich den Generator, die Welle mit Lagern vor der Witterung schützen muß habe ich mir aus 5 mm Schaumplastik, Glasfasergewebe und Epoxidharz eine passende Haube gebastelt. Da hier auch kein I- Tüpfelchen fehlen darf, hab ich mir überlegt ein Blinklicht drauf zu bauen. Da ich nur mit 4 volt arbeiten wollte, um die Dimensionen klein zu halten, habe ich an das "Windblech" beidseitig 6 V Solarpaneele mit eingegossen.
Bei 12v wäre alles kein Problem, da gibt es genug Dämmerungsschalter. Deshalb wird das Teil auch rund um Uhr blinken, obwohl ich das nicht so wollte.
Die 6 volt Solarpaneelen sind jeweils mit einer Schottkydiode gegen Rückstrom gesichert. Diese werden dann über eine 4,3 v Zenerdiode an die 4 v Bleibatterie gegeben und diese gibt ihren Strom an die Blink-LEDs. Das größte Problem wird die mögliche Tiefentladung der Gelbatterie werden, aber mit normalen Akkus bekomme ich nur 3,6 v und mit Lipos 3,7 V.




Es gibt zwar aus China noch einen IC ANA609, der die Anforderungen erfüllen könnte ; aber leider lässt der nur 3 v durch.

Da ich vorhatte auf die Windfahne Solarpaneelen zu installieren, konnte ich sie unmöglich aus Alublech herstellen.
Ich habe 5 mm Sperrholz genommen und dieses beidseitig 2 mal mit Glasfasergewebe und Epoxidharz vergossen. Beim 2. Mal hab ich dann die Paneelen und die Verkabelung mit eingegossen.

Da die ganze Anlage auch einen Namen braucht und ich von dieser mystischen Frau fasziniert bin, wird die Anlage Lilith 600 heißen. Zum anderen heißt so auch der babylonische Windgeist, was mir auch entgegen kommt.
Wer das alles noch mal genau wissen will , hier der Link:

http://www.myss.de/Religion/lilith.html

Windfahne

Als Stromerzeuger nehme ich einen 3 Phasengenerator aus dem Jeep Grand Cherokee den ich günstig als fast Neuware erstehen konnte. Er hat 55 A Ladestrom was ca 550 W entspricht.
Auf jeden fall funktioniert er wunderbar. Wenn man den Gleichrichter und eine Glühbirne anklemmt, braucht man nur ein wenig an der Welle zu drehen und sie leuchtet.

Die Übersetzung der Riemenscheiben beträgt 1 :3 ( Generator 40 mm, Welle 120 mm)und ist mit 2 Riemennuten versehen. Zum testen werd ich erst mal nur einen Zahnriemen einspannen.
Ich weiß noch nicht wie das Anlaufverhalten und die elektronische Bremse ist.

Generator und Welle mit Riemenscheiben

Nach dem nochmaligen Löten ( hart) konnte ich nun die Blattabspannung einbauen. Diese wird mit einem 20 x 20 mm Messingblättchen von hinten gehalten und nach vorne auf die Wellenverlängerung gespannt.
Die Abspannung besteht aus 2 mm Edelstahlseil.

Diese wird dann vorne mit Messingverschraubungen und Edelstahldraht befestigt.

Blattabspannung komplett

Jetzt konnte endlich der Mast mit seinem Gelenk angeflanscht werden.
Mit einem leichten Kran und Seilwinde ließ er sich ganz schnell anheben und einrasten.
Jetzt kann ich die Seilwinden und Blockrollen zum aufrichten zusammenbauen. Das Oberteil vom Mast liegt auf einem Gestell um später das Windrad vor dem Aufrichten mit anzubauen.
Vor dem richtigen Aufrichten werde ich aber erstmal einen Probelauf machen, ohne Windrad, dass nicht alles mit einmal kaputt geht.

Mast vertig verkabelt

Nachdem ich nun ein neues Fenster für die Seilrolle eingebaut hatte und die Seilschaft angelegt habe, wollten wir den Mast, noch ohne
Windrad, hochziehen. Die Seilwinde hat den Mast zwar fast aufgerichtet, aber im Fundament gabs Bewegung.
Da hat es doch glatt das 8 mm Eisen hochgebogen wie einen Flugzeugflügel, das hätte ein Profi nicht besser machen können.
Damit war mal wieder das Projekt vorzeitig gestoppt.
Es ist halt immer irgendwas das schiefgeht, und daran hätte ich zu allerletzt gedacht- also noch mal von vorne !!!!!

Als erstes mußte ich die Elektrik abklemmen und das Mastoberteil wieder abflanschen.

Lilith auf " Warteposition"

Nach freilegen aller Komponenten hab ich mich wieder über Fundamenteisen gemacht. Da ich das nie wieder hätte runterbiegen können , habe ich mich entschlossen die verbogenen Stücke rauszuflexenund neu zu verschweißen.
Dabei hab ich gleich Dichtungsmasse in Hohlräume und Schnittkanten gepresst.
Nachdem nun alles Verschweißt war und alles wieder einigermaßen plan ist, müssen wir noch eine 2. Stahlplatte mit 8mm Stärke, und Bohrungen für Betonanker, aufschweißen.

Fundamentplatte neu verschweißt

Nachdem nun die Grundplatte neu verschweißt war wurde noch eine 10 mm Stahlplattedraufgelegt und mit 6 Schwerlastankern im Beton verschraubt.
Über 4 größere Löcher wurde die neue mit der alten Platte verschweißt und jetzt ist es ein fester Verbund.

Jetzt wieder alles wie gehabt, Mastunterteil aufstellen und verschrauben - Oberteil mittels Seilwinde ans Unterteil anflanschen - Blockrollen anlegen und hochziehen.
Ging aber wieder voll in die Hose. Die obere Aufhängung der Blockrollen hat es total zerlegt, also mußten wir schnell eine stabilere und sicherere Aufhängung anbauen.
Da der komplette Mast mit angebauten Windrad immer noch in einem schlechtem Winkel zur Aufhängung stand, hat es die Seilwinde einfach nicht geschafft.

Also haben wir mittels Leiter den ganzen Mast noch mal 40 cm höher gehoben und schon hat die Seilwinde das Teil hochgezogen.Als es über dem 90° Winkel war ging es sehr schnell nach oben.

der "Kleine" mußte auch mit ran

noch ein Helfer im Obergeschoss

Als der Mast stand wurden noch die 4 Schrauben an den Flanschen angebracht und der Mast mit 120 Nm verschraubt.
Dann ging es noch an die Abspannung. Der Mast ist auf 4 Seiten mit Stahlseilen abgespannt und im Seil befindet sich jeweils eine Zugfeder.

Das beste war natürlich, daß er sofort anfing sich zu drehen- obwohl kaum Wind vorhanden war- und man keinerlei Geräusche von den Blättern oder Generator wahrnam.
Bei nur einer ganz langsamen Drehung kommen hinten schon über 7 Volt raus. Das heißt, daß das Getriebe völlig ausreichend ist.
Die große Messung steht allerdings , wegen Windmangels, noch aus .

Nun ist es doch passiert !!!!

23.03.13 18.00 Uhr

Nun ging doch noch etwas schief. Es war ganz schwerer böiger Wind, als gegen 18.00 Uhr einige Abspannseile gerissen und 3 Blätter gegen den Mastfuß gedrückt und unter großen Krach deformiert wurden.
Ich konnte dann nur noch die große Leiter anlegen, hochklettern und zwischen zwei Böen das Windrad anhalten und festbinden.
Ist natürlich traurig, aber beim nächsten Mal wird alles besser.

Ich weiß natürlich wie das alles passiert ist. Das Edelstahlseil für die Blattabspanng war zu dünn und die hartgelötete Halterung war durch die große Hitze zur Sollbruchstelle geworden.

Jetzt heißt es min. 4 neue Blätter machen und alles mit 3 mal mehr Sicherheit neu gebaut.
Solange der Repeller neu gebaut wird werde ich 3 Blätter vom Black 600 dranbauen- die hatte ich noch übrig-, damit der Generator weiterlaufen kann.

Ende August 2013

Ich habe nun doch 6 neue Blätter für die Lilith gebaut, diese auf`s gramm ausgewuchtet und wieder an die Nabe gebaut.
Die mittlere Welle zum Abspannen der Blätter habe ich gekürzt und ordentliche 2,5 mm Edelstahlbowdenzüge - von Motorrädern- eingebaut. Diese hatten schon einen
verpressten Nippel was mir das grenzwertige Hartlöten ersparte.

Zum anderen habe ich auf die Lee- Seite eine Aufdopplung gemacht um den hohen Winddruck auf die Blätter- bei Sturm- besser zu verteilen.

Da das blanke Alu einen extremen Blendfaktor bei Sonnenschein hatte, habe ich diese mit einer matten Korruxfarbe gespritzt. Diese hält sehr gut auf Alu
und Edelstahl, wobei vorher alles entfettet werden muß.

Von der Mechanik her habe ich nur eine kleine Veränderung gemacht. Den Laderegler habe ich auf 35 A eingestellt und alles was drüber geht soll er in die Bremse gehen.
Machen tut er es auch, aber ein kleiner Zahnriemen bremst die 2,4 m Blätter nicht. Deshalb habe ich jetzt 2 Zahnriemen auf den Scheiben, aber ein endgültiger Test- bei Stum- steht noch aus.

Lilith im neuen Design

Ende August 2013 und die Lilith ist wieder fertig